10.15 bis 11.30 Uhr

Workshoprunde 1

In den 75-minütigen Workshops geben Ihnen unsere Autorinnen und Autoren Gelegenheit mit einem Lehrmittel/Lernmedium zu arbeiten oder sich mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzten.


Workshop 1

Stefan Hofer-Krucker Valderrama und Rémy Kauffmann

Neue Medien – neuer Unterricht? Ideen und Anregungen für den Einsatz neuer Medien im Unterricht

Wie lassen sich die Herausforderungen, die mit den digitalen Medien verbunden sind, produktiv und gewinnbringend für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern nutzen? Der Workshop geht dieser Frage nach, indem konkrete Beispiele aus dem Unterrichtsalltag aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie etwa «Informationen suchen und bewerten», «Wissen aufbauen und strukturieren», «Präsentieren, zeigen, demonstrieren» oder «Kommunizieren und diskutieren» vorgestellt und diskutiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen konkrete Tools und Anwendungsmöglichkeiten kennen – es besteht die Möglichkeit, diese im Workshop auch selbst auszuprobieren und erste Erfahrungen damit zu sammeln.

Workshop 2

hep verlag, in Zusammenarbeit mit dem EHB

mySkillbox – die neue digitale Lehr- und Lernumgebung für den allgemeinbildenden Unterricht (ausgebucht)

Sind Sie bereit für die digitale Lehr- und Lernplattform für den allgemeinbildenden Unterricht? Ab Schuljahr 2020/21 können Sie mySkillbox im Unterricht einsetzen. Die intuitiv nutzbare Plattform enthält drei verschiedene Arbeitsbereiche. Das Lernen, Zusammenarbeiten und Dokumentieren ist auf den nachhaltigen Kompetenzaufbau ausgerichtet. Zudem werden unter «ABU-News» regelmässig didaktisierte Artikel zu aktuellen Themen veröffentlicht.

In diesem Workshop erhalten Sie Informationen zum didaktischen Konzept, Einblicke in die Funktionen und Impulse für den Unterricht von morgen.

Sind Sie neugierig geworden? Wir freuen uns auf Sie!

Workshop 3

Matthias Heim

Herausforderung eLehrmittel? Eine praktische Einführung in die Nutzung der beook-Plattform

Die eLehrmittel von hep sind vollständig digitalisierte Lehrmittelausgaben mit hoher Funktionalität, die in der beook-Software auf iPads, Android-Tablets sowie Windows- oder Mac-Computern genutzt werden können. Die Inhalte werden spezifisch für die Lesegeräte aufbereitet und bieten daher – im Unterschied zu statischen PDFs – umfangreiche Darstellungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten.

 

In diesem Workshop erhalten Sie praktische Tipps zu folgenden Themen:
•    Angebot und Kauf der eLehrmittel
•    Einführung in die Funktionalitäten der Software: u.a. Leuchtmarkierungen setzen, Randnotizen oder eigene Seiten einfügen
•    der Einstieg
•    Tipps und Tricks für den Unterricht

 

Sämtliche Teilnehmenden erhalten vor der Veranstaltung eine Lizenz für vier eLehrmittel sowie eine Installationsanleitung per E-Mail zugeschickt. Wir bitten Sie, vor dem Kurs die beook-Software auf Ihrem persönlichen Gerät zu installieren und dieses mitzubringen.

Workshop 4

Prof. Dr. Ralph Fehlmann und Dr. Villö Huszai

Literatur als Streitfall

Literarische Texte sind notorisch vieldeutig – also anything goes? Nein: Statt Beliebigkeit liegt oft ein «entweder – oder» zweier konkurrierender Lesarten vor, über die sehr wohl gestritten, und das heisst in der Schule: debattiert werden kann. Wenn wir Lehrpersonen diese Debatte am Leitfaden einer packenden Streitfrage den Schülerinnen und Schüler überlassen, statt sie zu einer der beiden Lesarten – und das heisst oft: der unseren – zu (ver)führen, dann kann sich hochmotivierender Literaturunterricht ergeben, der auf präziser Lektüre beruht und diese also auch trainiert. 

Weitere Informatoinen zum Lehrmittel folgen

Workshop 5

Andrea Stuhner, Katharina Roth und Heinz Hafner

Mit «GymGrammatik» kompetenzorientiert unterrichten

Für den sicheren Umgang mit Texten sind nicht zuletzt genuin sprachliche Fähigkeiten eine Voraussetzung. Die Beherrschung der formalen Regeln der Erstsprache und ein entwickeltes Sprachbewusstsein ermöglichen eine gelungene Textrezeption und -produktion – zunächst im Deutschunterricht, darüber hinaus auch im Umgang mit Fachtexten in der Erstsprache sowie beim Erlernen von Zweitsprachen. Diese «sprachliche Bewusstheit» gehört zu den basalen erstsprachlichen Kompetenzen für allgemeine Studierfähigkeit. 

 

Der Workshop zeigt

- an einem Unterrichtsbeispiel, wie mit «GymGrammatik» lehren, lernen und üben funktioniert,

- das Handling von Lehrenden und Lernenden von «GymGrammatik» in der «e-Version»,

- Überlegungen zur Planung und Konzipierung von anspruchsvollem Grammatikunterricht mit «GymGrammatik».

Workshop 6

Prof. Dr. Hans Berner und Prof. Dr. Rudolf Isler

Wie kann man als Lehrerin oder als Lehrerbildner mit dem Lehrmittel «Einfach gut unterrichten» arbeiten?

In diesem Workshop wird aufgezeigt, wie das Buch aufgebaut ist und wie man es in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, aber auch zur persönlichen Weiterbildung als Lehrperson verwenden kann. Mit Übungen, die an die berufs- bzw. lernbiografischen Erfahrungen der Teilnehmenden anschliessen, soll ein Überblick über wesentliche didaktische Ansätze entstehen, die in der Publikation zur Sprache kommen. Im Workshop können alle Teilnehmenden einen Einblick in den Aufbau des Buches und in ein von ihnen gewähltes Kapitel gewinnen. Am Schluss tauschen wir uns gerne mit den Anwesenden über ihren Eindruck aus und diskutieren über prägnante oder auch polarisierende Aussagen zur Frage «Was ist guter Unterricht?».

Workshop 7

Alex Bieli

Mit Lernaufträgen lernen sichtbar machen

Handlungs- und kompetenzorientierte Lernaufträge sind das zentrale didaktische Gestaltungselement guten Unterrichts. Die Aufträge sollen kooperatives aktives Lernen ermöglichen und sind im Idealfall so konzipiert, dass sie integral den Aufbau von Fachwissen mit der Förderung überfachlicher Kompetenzen verknüpfen.

 

Der Workshop zeigt auf, worauf es bei Lernaufträgen ankommt, lässt Beispiele aus der Praxis diskutieren und gibt Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden.   

Workshop 8

Christoph Schlatter und Katharina Krall

Vorsicht Stufe

Unser Workshop richtet sich an Lehrpersonen der Sekundarstufe II, die ein vermehrtes Interesse an der Schnittstelle zur Sekundarstufe I haben. Von wo kommen unsere Berufslernenden und wie können wir ihnen gemeinsam mit der Sekundarstufe I sowie weiteren Involvierten des Berufsbildungsprozesses den Übergang an die Berufsfachschule erleichtern? Inwieweit kann eine bessere Zusammenarbeit an der Schnittstelle dazu beitragen, die Lehrabbruchquote im 1. Ausbildungsjahr zu reduzieren? Anhand von zwei konkreten Projekten werden mögliche Kooperationsmöglichkeiten diskutiert. Im Workshop werden zusätzliche Ideen erarbeitet, worauf bei einer Kooperation zu achten ist.

Workshop 9

Christine Stalder, Christine Trachsler

Lernjobs – Gestaltung und Anwendung im Unterricht

29 Lernjobs: Was ist ein Lernjob? Wie kann ich ihn für meinen Unterricht nutzen? Was bringt er unseren Lernenden?

Das Lehr- und Lernmittel von Christine Trachsler und Christine Stadler regt Lernende dazu an, sich mit einem Thema aktiv auseinanderzusetzen und mit Hilfe von Vorwissen und Inputs selbständig neue Kompetenzen zu persönlichen Lernthemen zu erwerben. Die Workshopteilnehmenden erhalten Inputs, wie ein Lernjob aufgebaut ist und im Unterricht gezielt eingesetzt werden kann, so dass Lernende erfolgreicher werden und ihre Lernlust steigern. Anhand von Beispielen wie Brainfood, Prüfungsangst oder Schreibtischordnung entsteht ein Einblick in die unterschiedlichen Lernjobs.

Workshop 10

Irene Althaus und Simone Ries

Teaching with the bilingual ABU «Society Workbook»

Das neue «Society Workbook» für den bilingualen ABU Unterricht an Berufsfachschulen thematisiert Inhalte wie «Money and Consuming», «Risk and Security», «Democracy and Participation» oder «Global Challenges».

 

Im Workshop wird anhand von konkreten «Micro-teachings» zu ausgewählten Kapiteln gezeigt, wie mit dem Buch gearbeitet werden kann. Dabei werden für den Bili Unterricht relevante Themen aufgegriffen wie Wortschatzarbeit, Interkulturelles Lernen oder die Arbeit an den vier Sprachfertigkeiten (Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben).